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Allgemeines zum Training eines Irish Wolfhounds
Ob ein IW sich für ein sich fortbewegendes Objekt interessiert merkt man recht schnell. Mit einem Stück Schnur und einem Kunsthasen am Ende probieren wir aus ob der Welpe bzw. Junghund hinterher läuft. Auch das Laufen im Rudel fördert die Freude am Laufen und der Bewegung, ausserdem erhält er so schon früh eine gute Bemuskelung und Grundkondition. Bei uns lernen die “Kleinen” von den Erwachsenen spielerisch zu Laufen und zu Jagen. Dieses Lernen am Vorbild ist mehr wert als jedes Training.
Auf dem Coursingfeld oder der Rennbahn sollte man nicht vor dem 15. Lebensmonat anfangen, bei Rüden sogar noch etwas später. Zu Anfang wird der Hase immer nur kurze Strecken gezogen, möglichst nur gerade Strecke oder maximal eine Rolle. Nach und nach werden dann weitere Rollen eingebaut damit der IW lernt das es nicht nur immer geradeaus geht, sondern er auf die Bewegung des Hasen Acht geben muss.
Bei der Häufigkeit der Rennen / Coursings und auch der Intensität des Trainings gehen die Meinungen teilweise sehr stark auseinander. Wir finden circa 8 Rennen pro Jahr sind genug, sonst kann der Hound dem Rennen schnell überdrüssig werden bzw. wird der Irish Wolfhound über Gebühr strapaziert. Auch hochintensive Trainingseinheiten und zusätzliches Coursing Training bringt häufig eher den Effekt wie bei Hochleistungssportlern, hohe Verletzungsanfälligkeit, Übermotivation oder Lustlosigkeit. Wie so häufig im Leben ist es immer das Maß der Dinge, was wir Menschen zu finden haben. Bei Hündinnen ist übrigens häufig zu beobachten, das sie nach einer Läufigkeit etwa 80 bis 90 Tage brauchen, um ihre alte Leistungsfähigkeit zu erreichen. Während dieser Zeit sind sie von Mutter Natur so geprägt das wirklich nur effektiv gejagt wird, um Beute für eventuellen Nachwuchs zu machen.
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